In der letzten Zeit gab es unter den Mitarbeitern der chinesischen Firma Foxconn in Shenzhen eine bisher rätselhafte Anhäufung von Selbstmordfällen , wie der englische Telegraph berichtet.
Bisher versuchten sich aus ungeklärten Gründen allein 30 Angestellte in den vergangenen drei Wochen das Leben zu nehmen. Am vergangenen Dienstag stürzte sich eine 24-jährige Mitarbeiterin von einem Gebäude in der Nähe der Longhua Betriebsstätten. Die junge Frau war das achte Todesopfer unter den Angestellten von Foxconn, einem Zulieferbetrieb für verschiedene Hardwarehersteller - auch unter dem Namen Honhai bekannt – seit Anfang des Jahres. Der bisher letzte Fall betrifft einen 21-jährigen, der aus dem siebten Stock eines Mitarbeiter -Wohnheims stürzte. Ob des sich dabei wirklich um einen Selbstnord handelte, ist noch unklar, da die Leiche mehrere Stichverletzungen aufwies und am Ort des Geschehens angeblich ein Messer gefunden wurde.
Seltsam ist auch, dass alle neun zu Tode gekommenen Angestellten nicht älter als 25 Jahre waren. Über die Hintergründe kann nur spekuliert werden. Ist es der enorme Leistungsdruck, der dahintersteckt, der 15-Stunden-Arbeitstag, der die Angestellten zu solchen Handlungen treibt?
Vielleicht gibt es aber auch noch eine andere, unheimlichere Ursache für diese seltsame Selbstmordwelle, denn Foxconn hat nun einen buddhistischen Mönch extra damit beautragt, böse Geister zu vertreiben.
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