An einem ganz gewöhnlichen Freitag erblickte der 5-jährige Abraham Handel die legendäre "Lady of Guadalupe" auf der Interstate 74 Brücke, welche in Moline über den Rock River führt.
„Dort ist die "Lady", die ich auf meinem Shirt hab“, rief der kleine, deutete auf seine Kleidung und lenkte dann sogleich den Blick auf das überirdische Wesen auf der Brücke. Seitdem pilgern viele Wallfahrer zu der von Abraham angegeben Stelle, in der Hoffnung der "Heiligen" zu begegnen.
Delores Esparza aus Colona und mehr als 40 Augenzeugen haben sich bisher gemeldet und wollen die metaphysische Erscheinung noch am gleichen Tag erspäht haben. Ein Strahlen und Glühen sei von ihr ausgegangen und ihre positive Ausstrahlung hätte jeder Person, der sie wahrgenommen habe, ein seelenerwärmendes, wunderbares Gefühl vermittelt. Vier Stunden will Delores Esparza den Anblick der Lady genossen haben und voll göttlicher Euphorie äußerte sie: „Ich wünschte die ganze Welt hätte es miterleben können.“
In der Nacht zum Samstag vereinigten sich zahllose Menschen und erhellten die Dunkelheit mit ihren Kerzen, immer mit der Hoffnung der wunderbaren Lady zu begegnen. „… leider konnte jedoch nur noch die schattenhafte, schemenhafte Gestalt der "Mutter Gottes" erblickt werden“, bedauerten viele der Gläubigen.
1531 wurde die "Lady from Heaven" auch bekannt als "Our Lady of Guadalupe" das erste Mal gesichtet. Damals war es ein kleiner Junge aus ärmlichsten Verhältnissen, dem sie sich im Nordwesten von Mexico City als "Mutter des wahren Gottes" vorstellte.
Sie gab Anweisung, dass der Bischof ihr zu Ehren einen kleinen Tempel errichten solle. Auf der linken Wand wolle sie ihr Antlitz als Gemälde haben. So kam es, dass ihr Bildnis – eine Madonna, umhüllt von einem kaktusgrünen Cape, sich auch heute noch in der Kapelle befindet. Selbst 474 Jahre nach dem ersten Pinselstrich zeigt das Bild keinerlei Alters,- oder Zerfallserscheinungen und die Figur der "Lady of Guadalupe" erstrahlt immer noch in satten Farben.
Einige Pilger sind davon überzeugt, dass in den Augen ihres Abbildes das Leben sprühe. Sie seien lebendig, sind sich viele Besucher sicher. Ihre Hände sollen einmal körperlich geworden sein. Augenzeugen berichteten, dass die Rosen von Juan Diego neu geordnet hätte
Unzählige Wunder werden der "Lady from Heaven" zugeschrieben. Ihr werden übernatürliche Kräfte zugesprochen und mütterliche Attribute nachgesagt. So ist es nicht verwunderlich, dass sie als Hüterin unschuldiger, benachteiligter und in Gefahr geratener Kinder oft um Hilfe angerufen wird.
Auch seine Heiligkeit John Paul II war von den Erzählungen rund um die "Heilige Lady" angetan und besuchte die "Mutter des wahren Gottes" in den Jahren 1979, 1990, 1999 and 2002.
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