Anscheinend hat sich der verstorbene Papst Johannes Paul II. (18.5.1920 – 2.4.2005) zu Lebzeiten selbst gegeißelt.
Tobiana Sobodka, Nonne aus der Gemeinschaft der "Heiligsten Herzen Jesu", will indirekt Zeugin von Flagellationen/Selbstkasteiungen gewesen sein.
Die polnische Ordensschwester arbeitete für den "Heiligen Vater" in seiner privaten Wohnung im Vatikan und in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo in der Nähe Roms.
Als sie in Castel Gandolfo verweilten, hörte Tobiana Sobodka im Nebenzimmer, wie sich der Papst körperlich bestrafte, berichtete the Telegraph.
Sie habe mehrmals das Geräusch von Schlägen (Peitschenhieben) wahrgenommen, als Johannes Paul II. alleine in seinem Zimmer war, fügte die Nonne hinzu.
Emery Kabongo, Sekretär von Johannes Paul II, bestätigte die Aussage von Tobiana Sobodka
Ihm sei zugetragen worden, dass sich der Papst dieser schmerzhaften Prozedur unterzog, bevor er Bischöfe und Priester weihte, ergänzte Emery Kabongo.
Doch auch er (Emery Kabongo) war, wie Tobiana Sobodka, bei der Prozedur niemals persönlich anwesend. Auch er folgerte lediglich aus "bestimmten" Geräuschen, dass eine Selbstgeißelung stattfand.
Kein Kommentar vom Vatikan
Der Vatikan möchte sich zu diesem Thema noch nicht äußern. Die Untersuchungen wären momentan noch geheim, allerdings werde der Abschlussbericht veröffentlicht -Bild: wikipedia-
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