Schottischer Geist quält Lebende.
Bereits 170 Menschen mussten ihre Verletzungen ärztlich behandeln lassen.
In einer extrem frostigen schottischen Nacht im Jahre 1999 verirrte sich ein heimatloser Landstreicher nach Greyfriar. Da ihm keiner der Bewohner Einlass gewährte beschloss er in einem Mausoleum des örtlichen Friedhofs zu übernachten, um dort dem Erfrierungstod zu entgehen.
Zielstrebig suchte er ein Grabmal und tatsächlich fand er ein steinernes Gebäude, deren Tür leicht zu öffnen war
Vorsichtig trat in den dunklen, kühlen Innenraum, ging furchtlos auf den Sarg zu und wischte den Staub ab, der bereits seit 400 Jahren die Totenlade gepudert hatte.
In der Annahme, dass auch die letzten Spuren des Leichnams den Zeichen der Zeit zum Opfer gefallen wären, stieg er in das Totenbett.
In der Finsternis hatte er wohl übersehen, dass die menschlichen Überreste keineswegs zu Staub zerfallen waren und so ließ er einen unheimlichen Schrei aus, als er die kalten Knochen eines Skeletts an seinem Körper spürte. Schreiend sei er aus dem Black Mausoleum geflüchtet, doch die Totenruhe war fortan gestört.
Der Landstreicher konnte nicht ahnen, dass er sich ausgerechnet auf Sir George Mackenzie gebettet hatte, der zu Lebzeiten als Richter und Covenantor fungierte. Hunderte politische Strafgefangene sollen in sein spöttisches, gehässiges Gesicht geblickt haben, bevor sie das Zeitlich segneten.
Schon seit Sir George Mackenzies Todestag -8. Juni 1800- wurde dem Juristen aus Tullibody in Clackmannanshire nachgesagt, dass er hin und wieder spuke, doch seit dem Jahr 1999, dem Jahr als der Landstreicher sich nach Greyfriars verirrte, häuften sich die übersinnlichen Erscheinungen.
Mehr als 350 paranormale Aktivitäten gemeldet.
170 Menschen, größtenteils Touristen, seien an und in der Grabstätte zusammengebrochen, blutend mit Quetschungen und gebrochenen Gliedern hätten sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen.
Einige Besucher litten plötzlich unter Gedächtnisverlust oder berichteten, dass eine magische Kraft von der Begräbnisstätte ausging, die sie anzog wie ein Magnet Sie hätten sich wie Zombies gefühlt und waren offenbar der Willkür einer übersinnlichen Macht ausgeliefert. Ein unsichtbares Wesen hätte sie körperlich angegriffen und gequält, versicherten die Opfer.
Nachdem sich diesbezügliche Berichte häuften, verbot der Edinburgher Stadtrat, dass Touristen den Friedhof besichtigen. Reiseführer mussten daraufhin die Tour zum Black Mausoleum. aus ihrem Programmangebot streichen.















