Sokoto / Afrika – Letzte Woche sah sich die Polizei von Funtua mit einem ungewöhnlichen Fall grausamer Körperverletzung konfrontiert, als sie zu Adama Ayuba gerufen wurde. Aus dem Oberkopf der Nebenfrau von Rabi Ayub ragte ein etwa 15 cm großer Eisennagel heraus.
Die Mutter von zehn Kindern wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und konnte von den Ärzten der Usman Danfodio University Teaching Hospital in Sokoto erfolgreich operiert werden. Wie es heißt, sollen sich auf Röntgenaufnahmen noch weitere sechs Nägel im Kopf der bedauernswerten Frau befunden haben, allerdings wären diese auf mysteriöse Weise plötzlich verschwunden gewesen, berichteten Angehörige des Opfers.
Ein unbekannter Mann, der sich selbst als Lawal vorstellte, erklärte, dass Adama ihn zu Rate gezogen hätte, nachdem ein ungewöhnlich abscheulicher Geruch aus ihrem Körper geströmt sei. Verwandte bestätigten, dass ein herbeigerufener Maiduguri-Schamane veranlasst hätte,dass die gepeinigte Frau in ein Krankenhaus nach Sokoto gebracht wurde.
Wie der Nagel in die Schädeldecke kam, ist bis heute ungeklärt. Eines Morgens sei sie damit aufgewacht und hätte zuerst geglaubt, dass sie mit einem Hexenzauber belegt worden sei. Drei Wochen nach dem Vorfall hätte sie einer Verwandten von ihrem Unglück erzählt und auch über den ekelerregenden Geruch berichtet, der von ihr selbst ausging. Daraufhin hätten Familienmitglieder und spirituelle Heiler durch Beten und Rituale versucht, die 60-Jährige von dem Nagel zu befreien. Als nach drei Wochen immer noch keine Besserung eintrat, brachte man die Hausfrau ins Krankenhaus.
Hajia Hadiza fand eine einfache Erklärung für das mysteriöse Geschehen. Der Nagel symbolisiere Adamas HIV-infizierten Ehemann Rabi. Er sei ein verwünschter Nagel in ihrem Fleisch.
Wie der Nagel letztendlich in die Schädeldecke von Adama Ayuba kam, ist bis heute noch unklar.
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