Vor etwa zehn Jahren wurden im US-amerikanischen "Death-Valley-Nationalpark" Felsbrocken entdeckt, die auf mysteriöses Weise und ohne menschliches Zutun, durch die "Mojave-Wüste" wandern.
Der größte Stein hat das Gewicht von annähernd 350 Kilogramm und hinterlässt eine Schleifspur, auf dem trockenen, rissigen Boden des ehemaligen Flussbettes im Westen des Death-Valley-Nationalparks. Die Felsbrocken verändern lediglich jedes zweite oder dritte Jahr ihre Stellung und wechseln, ohne erkennbaren Grund, die Richtung. Sie bewegen mal geradeaus, biegen plötzlich ab und/oder hinterlassen einen eindeutigen Winkel, bevor sie die Route ändern. Einige Steine haben auf diese Weise eine Strecke von mehr als 3000 Metern bewältigt, andere wiederum kamen nur ein wenige Zentimeter voran.
Die Geschwindigkeit, mit der sich die Stein fortbewegen konnte bisher nicht ermittelt werden, da bisher kein menschliches Auge, das Phänomen beobachtet hat. Forschungen gestalten sich sehr schwierig, da das Betreten des ehemaligen Flussbettes, selbst für renommierte Wissenschaftler, verboten ist. Seitens der US-amerikanischen Behörden wurde zudem verboten, dass technische Geräte, wie etwa Videokameras in unmittelbarer Nähe der Steine, aufgestellt werden, da das Gelände unberührt bleiben soll.
Einige Geologen vermuteten anfangs, dass die Komponenten Wind, Wasser und Bakterien für die Wanderungen verantwortlich sein könnten. Die Bakterien würden den Boden mit einem Film überziehen, auf dem sich selbst schwere Felsen leicht bewegen könnten. Die Wissenschaftler mussten jedoch zugeben, dass ihre Theorien letztendlich nicht auf die wandernden Steine anwendbar sind, denn die Felsbrocken bewegen sich entgegen aller physikalischen Gesetze und somit ist das geologische Mysterium der "Sailing Stones of Death Valley" immer noch ungelöst.
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