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Einhergehend mit der Eroberung von Ephesus ließ Kaiser Decius zahlreiche Tempel errichten und ordnete an, dass fortan den römischen Göttern gehuldigt werden sollte. Jeder Einwohner der Hafenstadt musste vor einer Kommission erscheinen und sollte dort Opfer darbringen.
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Diese kaiserliche Verfügung stürzte sieben fromme, wohltätige Christen in einen argen Gewissenskonflikt, denn entweder sie gehorchten dem neuen Regenten, dann würde Gott sie bestrafen (du sollst keine Götzen anbeten) oder sie befolgten die Gesetze Gottes und würden sie auf Geheiß des Kaisers verurteilt.
Die Jesusanhänger beschlossen ihrem Herzen zu folgen und der christlichen Religion weiterhin treu zu bleiben, fürchteten jedoch die Konsequenzen, die ihr rebellisches Verhalten nach sich ziehen könnte und versteckten sich in einer Höhle des Berges Celion.
Abwechselnd schlich sich einer der sieben Männer vorsichtig nach Ephesus, um Lebensmittel zu besorgen und die neusten Nachrichten in Erfahrung zu bringen. Eines Tages erfuhr Kaiser Decius von dem heimlichen Unterschlupf der Abtrünnigen und ließ umgehend den Eingang der Höhle verschließen.
Gott selbst griff nun in das Geschehen ein und versetzte die Eingeschlossenen in einen Tiefschlaf, aus dem sie erst 195 Jahre später erwachen sollten.
Annähernd 2 Jahrhunderte waren vergangen, als die Mauer entdeckt und eingerissen wurde. Überraschenderweise hatte niemand die sieben Männer bemerkt, die von dem Lärm erwachten und auch diese selbst wussten nicht, dass mittlerweile mehr als eine Nacht vergangen war.
Nichtsahnend verließ einer der Befreiten das selbstgewählte Asyl, um in der Stadt die üblichen lebensnotwendigen Dinge zu besorgen. fand sich jedoch in einem völlig veränderten Ephesus wieder.
Um Näheres in Erfahrung zu bringen, wollte er Familienmitglieder und Vertraute befragen, doch seltsamerweise konnte der einst verfolgte Christ niemanden finden, der ihm einigermaßen bekannt vorkam. Alles schien fremd und absonderlich, sogar die Zahlungsmittel hatten sich verändert. Als er mit seiner alten Goldmünze zahlen wollte, auf der das Antlitz Kaiser Decius geprägt war, ließ man ihn verhaften.
Nach und nach wurde ihm klar, dass er fast 200 Jahre in der Höhle verbracht haben musste. Daraufhin berichtete er von seinen Gefährten, dem Versteck und der Verfolgung durch den römischen Kaiser.
Die Geschichte des "Fremden" klang anscheinend so absonderlich, dass man sie überprüfen ließ und tatsächlich schien seine Erzählung der Wahrheit zu entsprechen.
Verborgen in dem Gemäuer befand sich unversehrtes, durch zwei silbernen Siegeln versehenes Schriftstück auf dem die Anweisung des KaisersDecius zu lesen war „Daher soll der Zugang zur Höhle mit großen Steinen verschlossen und versiegelt werden, dass sie lebend begraben seien und in jenem Kerker elend sterbe.“
Kaiser Theodosius war nun überzeugt, dass Gott höchstpersönlich den Schutz der frommen Gläubigen übernommen hatte und beschloss sich das Wunder Vorort anzusehen.
Als er in die Höhle eintrat sei er in ein helles, strahlendes Licht eingetaucht, dass von den sieben Männer ausgegangen wäre , heißt es in der Überlieferung. . Einer der Siebenschäfer hätte das Wort ergriffen und folgende Worte gesprochen:
: „Wie das Kind im Leib der Mutter liegt, keinen Schaden empfindet und lebt, so waren auch wir am Leben; wir lagen da, schliefen und spürten nichts.
Danach hätten sich die sieben Gefährten niedergelegt und starben.
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