Der Hollywood-Katastrophenfilm "2012" von Roland Emmerich (dem ja nachgesagt wird, immer den gleichen Film zu machen) löst anscheinend besonders in den USA – aber nicht nur dort – eine mittlere Massenpanik aus.
Inzwischen müssen die Mitarbeiter der NASA Überstunden schieben, um besorgten Anrufern zu erklären, dass es sich hierbei nur um einen Film handelt und keineswegs um Tatsachen. Denn immer mehr Leute, die anscheinend nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, wollen wissen, ob das Ende der Welt wirklich bevorsteht und ob man den drohenden Weltuntergang nicht abwenden könnne.
Gegenüber dem Guardian äußerte sich der NASA-Mitarbeiter David Morrsion: "Durch diesen Film machen sich die Leute ernsthaft Sorgen über ein bevorstehendes Ende der Welt." Und weiter: "Wir bekommen täglich zigtausende Anfragen aus der ganzen Welt und werden gefragt, ob man die Menschheit nicht irgendwie retten könnte."
Eigentlich sollte man annehmen, dass die Leute aufgrund der Tatsache, dass sich sämtliche Weltuntergangsprophezeiungen bisher als falsch erwiesen habe und sich unsere Erde immer noch dreht, mit der Zeit etwas klüger geworden sind, aber leider scheint das nicht der Fall zu sein. Siehe dazu auch: http://www.peo.de/document/51977/eine-kleine-geschichte-des-weltuntergangs.html
Man kann schon auf die Reaktionen, bzw. Erklärungsversuche nach dem 21. 12. 2012 gespannt sein, wenn das Ende der Welt – wie schon so oft – wieder einmal nicht eingetreten ist und schon auf die nächsten Weltuntergangsprophezeiungen gespannt sein.
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